Die Kinderkonferenz, auch Gruppen- oder Kindertreff genannt, ist ein wesentlicher Bestandteil und Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit, dem Situationsorientierten Ansatz

Inhalte einer Konferenz sind zunächst das Wahrnehmen und Begrüßen.

In der Kinderkonferenz/Gruppentreff, erarbeiten wir Regeln und Absprachen, tauschen Erfahrungen, Ideen und Wünsche aus. Der Tagesablauf wird besprochen, Projektinhalte vorgestellt, bearbeitet und vertieft. Es wird abgestimmt, was wir miteinander tun z.B. Kochen, Turnen. Eine breite Palette von Anliegen, die besprochen, thematisiert, geregelt werden müssen.

Zuhören, Mitreden, Klären, Abstimmen sind Inhalte der Kinderkonferenz

Es gibt in der Kinderkonferenz einen verpflichtenden Teil, an dem alle Kinder teilnehmen, wenn es um Regeln, Beobachtung und Projektfindung für die Gesamtgruppe geht.
Bei einzelnen Projektinhalten wie Bilderbüchern oder Geschichten entscheiden die Kinder ihre Teilnahme selbst.

Gegen 10.00 - 10.30 Uhr, finden sich alle Gruppenmitglieder zur Kinderkonferenz/Gruppentreff im Kreis ein. Damit die Kinder wissen, dass wir uns versammeln, setzen wir ein Zeichen (Glocke, Triangel). Die Kinder unterbrechen ihr momentanes Spiel (meist ist die erste Spielphase vorbei), und alle treffen sich an einem festgelegten, vereinbarten Ort im Gruppenzimmer. Jedes Kind bringt zum bequemen Sitzen ein Kissen von zu Hause mit. Ein Gesprächsstein oder Stab hilft uns wichtige Kommunikationsregeln einzuhalten. Er ist sichtbares Zeichen dafür, wer die Sprecherrolle hat.

Die Kinderkonferenz ist eine große Herausforderung für Kinder und Wegbegleiter. Die Gesprächsrunden geben den Kindern vielerlei Möglichkeiten sich zu artikulieren

Das Kind erlebt dabei wichtige Kommunikationsregeln wie z.B.

Was bedeutet die Kinderkonferenz für den Wegbegleiter?